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"...
der
Hügel, auf dem dieses Haus steht, ist nach mir benannt - St. Zeno" |
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"...
ich bin der gute Geist des Kinder-Hotels! Ich war schon da, lange bevor die Kinder hier den Ton angaben. Was ich mit den Kindern gemeinsam
habe ?
Nichts, meinen die meisten - wenn es da nicht diesen einen Spruch
gäbe: ..." |
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ST.
ZENO's
geschichtlicher Hintergrund |
ST. ZENO - der
Name des Hotels ist nach dem Namen des ganzen Weilers gewählt - es ist ein Patrozinium
des Hl. Zeno, der vor den Gefahren Wildwasser und Lawinen schützt.
Er war der 8. Bischof von Verona und stammt aus Mauretanien in Nordafrika - das war in den
ersten Jahrhunderten n. Chr. ein Zentrum für Kultur und Wissenschaft und
Christianisierung.
382 n. Chr. wurde der Hl. Zeno zum Bischof von Verona geweiht. Seine Verehrung ist durch
die Völkerbewegungen (Ostgoten in Oberitalien, Romanen in Tirol) bis hierherauf gedrungen
PS: ein von uns zufällig entdecktes Zitat
(Buchberger
Lexikon für Theologie und Kirche, Band 10, Spalte 1057):
"St. Zen' macht kleine Kinder redn und gehn"
(Ist so ein Schutzpatron nicht besser als jedes noch so
lustige Hotel-Maskottchen.....?) |
SERFAUS
der Name
kommt aus dem Lateinischen - superfaucem oder superfossam - d.h.: über den Graben -
besiedelt bereits vor der Jahrtausendwende
Beweis: auf der Via Claudia Augusta - das ist die Straße, die hier unter St. Zeno
heraufführt - wurden Münzen des Kaisers Vespasian gefunden, welcher vor der
Jahrtausendwende regierte
es gibt drei große Wirtschaftsblüten in
Serfaus
1. Ackerbau und Viehzucht in den ersten Jahrhunderten n. Chr.
dann große Verarmung
2. Bergbau im Mittelalter bis ins 18.-19. Jahrhundert; Abbau von Silber,
Kupfer, Schiefer, und Quarz; daraus folgte Wohlhabenheit und große Zuwanderung aus dem
Westen des Reiches (daher z.B. der Name Westreicher); Zu dieser Zeit stieg die Zahl der
Bevölkerung auf 1258 an - eine Zahl, die bisher nicht mehr erreicht wurde; Mit Ausbeutung
der Bodenschätze und Unrentabilität des zu Talbringens - wieder Absinken der
Bevölkerung bis auf 200 Einwohner - totale Verarmung
3. Letzte und gegenwärtige Wirtschaftsblüte durch den Fremdenverkehr:
a) alpiner Tourismus mit Bau der Deutschen Alpenvereinshütten (bei uns Kölner Haus)
welcher Mitte der 20iger Jahre nur kurzfristig Gäste nach Serfaus brachte.
b) eigentlicher Fremdenverkehr wurde erst nach 1960 ausgebaut und hat Serfaus zu dem
blühenden Ort gemacht, der er heute ist
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