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Nordic Walking 
in den Tiroler Bergen - das Wandern mit den Stöcken
                                         barfuss laufen
 

  • NordicWalking - erhöht den Pulsschlag um 10-20 Schläge pro Minute gegenüber normalem Gehen. 

  • NordicWalking - steigert den Kalorienverbrauch um bis zu 46%.            

  • NordicWalking - fordert etwa 600 Muskeln in unserem Körper, damit werden 90 Prozent aller Muskeln aktiviert. 

  • NordicWalking - Verspannungen im Nacken und Schulterbereich werden gelöst 

  • NordicWalking - Streck- und Beugemuskeln des Unterarms, die hintere Schultermuskulatur sowie Bauch-, Brust und Rückenmuskulatur werden gestärkt. 

  • NordicWalking - Gelenke und Knie werden geschont. 

  • NordicWalking - sanfter Ausdauersport in der Natur stärkt nicht nur  Geist und Seele, sondern auch die körpereigenen Abwehrkräfte

Da  NordicWalking mehr als  nur ein „Gehen mit Stöcken ist“, empfehlen wir die Teilname an unseren hoteleigenen NordicWalking-Touren.

Trainingseinheit: (bei 60 Minuten)   5 Minuten - Lockeres Aufwärmen 15 Minuten NordicWalking   5 Minuten Koordination und Ausdauertraining 15 Minuten NordicWalking  5 Minuten Muskeltraining 15 Minuten NordicWalking davon die letzten 5 Minuten Regeneration
Nur bei richtiger Ausführung kommen die positiven Effekte zum Tragen. 

Auszug aus dem Wander-Tagebuch 04 von TopTimes.at

Nordic Walking trainiert und entlastet den Körper.  

Richtige Technik
So leicht es aussieht und so leicht es im Grunde auch ist – das Walken mit Stöcken will (am besten in einem Kurs) gelernt sein. Denn die Praxis zeigt es deutlich: Die meisten tragen eigentlich nur die Stöcke spazieren!  
Die Grundtechnik
Entscheidend ist die „Schubarbeit“! Denn der Nutzen von Nordic Walking ist neben der Beinarbeit vor allem auch der Einsatz des gesamten Oberkörpers. Das heißt: Wie beim Langlaufschritt leisten die Stöcke (und damit Arme/Schultern) diagonal zum Schritt eine Schubarbeit, die einerseits das Schritttempo erhöht, zugleich das Herzkreislauf-System und die Fettverbrennung ankurbeln.

Der Rhythmus: Der rechte Stock hat dann auf Hüfthöhe Bodenberührung, wenn die linke Ferse aufsetzt und umkehrt.

Die Schrittlänge wird vergrößert und der Armansatz dieser Verlängerung angepasst.

Der Stockschwung verläuft eng am Körper, die Arme bewegen sich geradlinig vor/zurück.

Der Körper sollte stets leicht nach vorne geneigt sein.

Die Stockschuhphasen: Auf den Bildern nebenan siehst du am Beispiel des rechten Armes den richtigen Ablauf

  1. der Schub beginnt, wenn die Hand das Becken passiert

  2. Der Schub ist bei voller Streckung des Armes abgeschlossen, die Hand wird geöffnet, der letzte Druck über die Schlaufe

  3. Die Bewegung wird durch eine komplette Öffnung der Hand und ein vollständiges Auspendeln des Armes beendet

  4. Der Arm geht wieder nach vor, die Hand greift den Griff

Die Bergauf-Technik
Geht es mit den Stöcken bergauf, sind einige Techniktipps zu beherzigen:

  • Bei Steigungen wird der Körper stärker nach vorne geneigt als in der Eben
  • Die Arme werden kräftiger Eingesetzt und auch die Beine bringen mehr Leistung
  • Die Schrittlänge verkürzt sich j nach Stärke der Steigung immer mehr
  • Bei extremen Steigungen werden die Stöcke nicht mehr diagonal, sondern mit Doppelstock-Einsatz verwendet.

Die Bergab-Technik
Auch beim NW werden beim Bergabgehen die Kniegelenke und die Muskulatur stark beansprucht. Um nicht noch mehr Hebelwirkung auf die Gelenke zu bekommen, darf man sich nicht, (wie immer falsch gezeigt wird) nach hinten setzen – richtig ist es, auch bergab den Körper zentriert über den Knien zu halten. Dabei stützt du dich verstärkt auf die Stöckle auf und verringerst dein Schritttempo. Aber trotz Stockstütze darfst du nicht vergessen: Um die Gelenke wirklich zu entlasten, brauchst du eine gut trainierte Ober- und Unterschenkelmuskulatur.

Richtige Ausrüstung
Dass du auch fürs alpine Nordic Walking im wahrsten Sinne des Wortes gut gerüstet sein musst, versteht sich wohl von selbst. Wobei sich eigentlich die Kleidung und das Schuhwerk nicht vom dem unterscheiden, was auch für „normale“ Wanderer empfohlen Wird (siehe ab Seite 24). Berücksichtigen musst du aber bei der Bekleidung, dass beim Nordic Walking dein Tempo doch höher ist – und damit auch deine Körperthemperatur. Funktionsmaterial (Schichtprinzip), das den Schweiß nach außen transportiert, ist in diesem Fall also extrem wichtig. Und bei Schuhen fordert ebenso das höhere Tempo erst recht einen sicheren festen Halt. Einen gravierenden Unterschied aber gibt es bei den Stöcken: Die normalen Teleskopstöcke, wie sie Wanderer verwenden, sind fürs Nordic Walking absolut ungeeignet! Denn die Nordic Walking Stöcke

  • Haben ein speziell entwickeltes Schlaufensystem, ohne das auch die Technik nicht funktioniert
  • Sind duch die Verwendung von Glasfasern, Carbon etc. leichter und trotzdem belastbarer als normale Wanderstöcke
  • Schützen eben durch diese Materialien die Arm- und Schultergelenke vor Vibrationen
 

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